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Rasenlatscher in Erlangen am 21./22.7.2012

Teamfoto

UaS erreicht dritten Platz in Erlangen

Es war einmal der 21. Juli 2012. Frühmorgens starteten an unterschiedlichen Orten in und um München mehrere Fahrzeuge gefüllt mit erwartungsvollen Frisbeespielern in Orange. Erstaunlich pünktlich trafen auch alle am Ort der Bestimmungen ein - in Erlangen, und das obwohl die Erlangener fieserweise den Austragungsort des Turniers umverlegt hatten. Und so ging es los, um auf frischen Rasen zu latschen...

Erster Gegner war das Pick-up Team. Ein gutes Spiel für UltimateamSee, um die letzte Müdigkeit abzubauen, Konzentration zu gewinnen und in unser Spiel zu finden. Nach einem recht ausgeglichenen Start, konnten wir mit einer starken Zone Druck aufbauen und gewannen das erste Spiel des Tages relativ unspektakulär.

Unser nächster Gegner sollte ParaGeneration sein, eine Mischung aus Nürnberg und Jena, vor der wir doch gehörig Respekt hatten. Einige sehr starke Spieler waren am Start, und uns war klar, dass wir hier konzentriert rangehen mussten. Es folgte ein schönes, enges Spiel, in dem beide Teams hervorragende Leistung zeigten. Leider musste das Spiel zwischenzeitlich unterbrochen werden, da ein Gewitter den Platz heimsuchte (Gewitter?! Wo? In Neuss??? Nein!). Der damit verbundene Wind und Regen spielte erneut unserer Zone in die Hände, so dass wir die entscheidenden Defences holen konnten und letztendlich das Spiel mit knappen Vorsprung für uns entscheiden konnten.

Nach kurzer Pause ging es weiter gegen das noch sehr junge und zahlenmäßig etwas knapp besetzte Team Layabout aus der Nähe von Heilbronn. Zwar konnten wir das Spiel deutlich für uns entscheiden, aber wie Rahim im Kreis so schön meinte: Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die jungen Teams so entwickeln und wir hoffen inständig, dass sie uns auch in Zukunft noch mitspielen lassen. Schönes Ultimate!

Nachdem wir das Bierrace mit Bravour gemeistert haben (ich glaube, wir waren Dritter, und ich sag jetzt nicht, wer daran Schuld ist) sollten wir noch unser letztes Spiel gegen alte Bekannte bestreiten, die Werfwölfe aus Augsburg. Etwas Mut antrinken hat wohl geholfen und wir konnten souverän den Sieg heimholen, wieder mit einer starken Defence - die Offence war noch etwas verbesserungswürdig, wenn ich mich recht erinnere ...

So gingen wir ungeschlagen zum verdienten Abendessen im nahe gelegenen Mexikaner - kann man meiner Meinung nach empfehlen. Bekamen dann noch eine private Stadtführung von unserem Ex-Erlangener Ralf (bis dahin hatten wir uns auf 6 Mitstreiter reduziert) bevor wir die beiden Kleenen wieder einsammelten und uns im Pacelli-Haus im Keller mit Spiel, Gesang und Getränk vergnügten. Kaum zu glauben war, dass am Ende noch 3,5 UaS Mitspieler auf der Party waren (mehr als von jedem anderen Team), aber das galt diesmal nicht als Kriterium, um die Party zu gewinnen.

Sonntagmorgen waren wir ein wenig dezimiert, Philipp hatte keine Zeit mehr, Malte hatte sich schon am Vortag verletzt. Zum Glück hatten wir am Vorabend Matthias überzeugen können, bei uns auszuhelfen (oder bestechen???). Erstaunlich wach und konzentriert starteten wir in unser erstes Spiel gegen Kreuz-und-Quer, zeigten schöne Aktionen, spielten mit viel Flow und gewannen so das Spiel.

Nun war klar, dass der schwerste Gegner auf uns wartete. Die junge und gut eingespielte Mannschaft aus Bamberg. Diese spielten ein schnelles und nahezu fehlerfreies Spiel, dem wir leider nicht viel entgegen zu setzen hatten. Die Bamberger gewannen verdient.

Als letzte Mannschaft im Round Robin stand nun noch der Gastgeber Erlangen bevor. Wir wussten, wenn wir gewinnen, stehen wir im Finale. Das war scheinbar zu viel Druck für uns. Oder aber es lag daran, dass niemand Lust hatte, sich noch mal von den Bambergern vorführen zu lassen. Wir zeigten unser mit Abstand schlechtestes Spiel des Wochenendes. Schade eigentlich. Viele ungezwungene Fehler, eine konzentrierte Offence der Unwucht, der Spielstand war deutlich und gerechtfertigt. Aber gut, solche Spiele gibt es auch. Da heißt es dann, Kopf hoch, Krone zurecht rücken und weiter geht's!

Zu guter Letzt hieß das, dass es einen 3er-Vergleich zwischen uns, der Unwucht und ParaGeneration gab um die Plätze 2, 3 und 4, den ParaGeneration gewann, wir wurden Dritter, die Unwucht Vierter.

Ich finde, unsere Platzierung ist durchaus gerechtfertigt, wir haben viel Schönes gezeigt und uns gut als Team zusammengefunden. Alles in allem würde ich sagen ein sehr entspanntes Turnier, wie eigentlich immer in Erlangen, sehr gut organisiert, mir hat's Spaß gemacht.

Danke an alle, die dabei waren: Caro K., Rupert, Martin, Ralf, Bernhard, Rahim, Lukas (Soul), Malte (Soul), Basti (Ingolstadt), Philipp J. (nur Samstag), Matthias Kram (Würzburg, Sonntag 1 Spiel). Und hoffentlich bis zum nächsten Turnier.

Liebe Grüße
Eure Yve

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