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B-Reli in Karlsruhe am 19./20.1.2013

Das wichtigste zuerst: wir wurden Letzter nach einem Dreiervergleich mit Skid, bei dem wir -1 und Skid 0 hatten. Bei dieser Information handelt es sich um eine Aussage von Timm, die er mir auf der Rückfahrt zurief. Es kann allerdings auch sein, dass ich ihn wegen des Fahrgeräusches so schlecht verstanden habe und irgendetwas daran nicht stimmt. Also ohne Gewähr, so wie der Rest des Berichtes.

Das zweitwichtigste danach: wir waren nach dem Turnier immer noch so gut gelaunt, dass wir militärisch als Abschlußcheer „Mir hats Spaß gemacht!“ schrien. Dieser Cheer hat auf jeden Fall nicht so Spaß gemacht. Aber dazu ein andermal.

Die Spielstände weiß ich jetzt nicht mehr, aber wir haben die ersten zwei Spiele gegen Tiefseetaucher und Gemmrigheim deutlich verloren. Gegen Skid schafften wir einen knappen 11:10 Sieg und im Spiel gegen Wallcity haben wir ernst zu nehmenden Widerstand gezeigt.

Wichtig war am Samstag unsere Steigerung nach den ersten zwei Spielen, die von Nervosität und Angst und vielen Offence Fehlern geprägt waren, zu einem selbstbewussteren und energischeren Auftreten eines jeden Einzelnen, so dass wir nach dem 3. Und 4. Spiel erhobenen Hauptes vom Platz gehen konnten und sagen konnten, jeder hatte sein Bestes gegeben.

Der Sonntag brachte uns Feldrenner und Gummibärchen als Gegner. Bei beiden Spielen verloren wir auf jeden Fall knapp. Bleibt zu sagen, dass wir bei jedem Spiel sicher 6-8 Defences geholt haben. Das heißt wir müssen die Fehlerquote in der Offence abstellen, dann gewinnen wir die Spiele von alleine. Diese Weisheit hat mir der große Manitu in einem Traum eingehaucht, und ich bin stolz darauf sie hier verraten zu dürfen.

Die konstruktive Kritik im Schlußkreis brachte folgende Punkte:

  • Die Popper müssen lernen ordentliche Angebote für lang zu laufen, da sie wissen, dass Bernhard und Rahim die Dinger auch schmeissen.
  • Der sichere Schweber (Swing oder Dump) von Aufbauspieler zu Aufbauspieler in den freien Raum nach hinten muß als Option trainiert werden, falls mal nach vorne nichts geht.
  • Uns fehlt das vorausschauende Laufen. Das Angebot sollte so gelaufen werden, dass der Receiver 3 Sekunden vor dem zu erwartenden Wurf startet. Anders gesagt. Wir müssen die Angebote antizipieren, damit es zu einem Flow kommt.
  • Die Defence war gut, nur müssen die Marker ihren aggressiven Druck halten. Dies ist teils sehr gut geschehen, aber sobald der Druck hier nur ein klein wenig nachlässt ist Polen offen, oder Rahims Knie durch herrliche Defence Dives. Wir haben am Ende eine Seitenschiebe Pseudozone mit Wings auf halb achtern drei viertel vorne Positionen mit angefressenem Deep gespielt. Ich glaube ich muss beim Taktikbord noch besser aufpassen.

Nun zur Einzelkritik:

Rahim: Konnte seine Blessuren durch Konsum von bayerischen Stimmungsaufhellern mit Mönchsetiketten im Bereich der erträglichen Schmerzgrenzen halten. Eisgekühlt auf den Tisch aus meinem Bus, weil in der zweiten Nacht die Standheizung ausgefallen ist.

Bernhard: Hat mir persönlich gestanden, dass er sich wahnsinnig schämt nicht Cup gespielt zu haben, wie von Yvonne gewünscht, aber dass ich das bloß nicht schreiben soll.

Timm: Gestand seinen Neid über die Inneneinrichtung meines Busses, und hat mich gefragt wo man denn diesen geilen blauen Puschel kaufen kann.

Mosch: Hat seinen Namen wirklich aufgrund einer Vergangenheit als Metalfan und trennte sich von dieser Vergangenheit aufgrund einer vergangenen Liebe. Fazit Haare weg … Liebe weg.

Mathias: War auch begeisterter Konsument von 70er Bolzen (siehe Rahim) in meinem Bus, und hat sich als Programmierer bei BMW geoutet.

Ruppert: Tuca hat gesagt, dass er super toll immer die perfekte Höhe wirft, damit Tuca genau richtig springen kann. Ich denke eine Position als Personal Trainer für meine Jungs ist ihm sicher.

Lukas: Bot sich als Schafkopf Spieler an, und hat die Geduld aufgebracht mit den Kindern und mir fast eine ganze Runde zu spielen. Als Wächerwanze bei Mogelmotte hat er allerdings eher versagt.

Bernhard (klein): Macht sich Sorgen um die Sichtbarkeit seines Sixpacks gelobt aber Besserung. Immerhin gibt es jetzt keinen Grund mehr, dass Dennis ihn Pummelchen nennt, wie wir an seinem Laufpensum sehen konnten.

Peter: Übernahm die Verantwortung für den Turnierbericht. Mal sehen ob ich noch einen schreiben darf.

War schön, hat Spaß gemacht, obwohl wir ganz schön unsere Grenzen aufgezeigt bekommen haben, dafür aber jetzt klare Ziele vor Augen haben. Eine zweite Hallenzeit hätte sicher zu einem besseren Ergebnis beigetragen.

Beste Grüße

Peter

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